FAQ Gutschein

Wissenswertes

FAQ Gutschein "Zeit für Anleitung"

 

Für wen können Kompensationsmittel beantragt werden?
Für Beschäftigte in berufsbegleitender Ausbildung zum*r Erzieher*in, die in einer Kita arbeiten.
 
In welchem Umfang werden Kitas Fördermittel bereitgestellt?
Der Umfang und damit die Höhe der Kompensationsmittel variiert zwischen den Ausbildungsjahren und wird wie folgt ausgehändigt:
für das 1. Jahr im Umfang von drei Zeitstunden pro Woche = 2.031,49 Euro
für das 2. Jahr im Umfang von zwei Zeitstunden pro Woche = 1.354,33 Euro
für das 3. Jahr im Umfang von einer Zeitstunde pro Woche = 677,16 Euro
 
Wie kann der Gutschein beantragt werden?
Die Antragstellung erfolgt seitens des Kitaträgers über das Antragsformular der Senatsverwaltung „Gutschein für die Bewilligung der Kompensationsmittel „Zeit für Anleitung““. Der*die Beschäftigte in berufsbegleitender Ausbildung muss zusätzlich auf dem Gutschein eine Bestätigung über den Schulbesuch von der Fachschule einholen.
 
Welche Beantragungszeiträume und Fristen sind zu beachten?
Der Beantragungs- und Auszahlungszeitraum erfolgt semesterweise. Die Beantragung der Gutscheine muss für das Wintersemester bis zum 31. Oktober/ für das Sommersemester bis zum 15. April des Jahres erfolgen.
 
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?
Träger von Kindertageseinrichtungen müssen zu Beginn des Beantragungs- und Bewilligungszeitraums bestehende Formen der Anleitung sicherstellen:
• die anleitende Fachkraft erhöht ihre Arbeitszeit um die jeweilige Stundenzahl
• eine andere Fachkraft erhöht ihre Arbeitszeit zur Entlastung der anleitenden Person
• es werden Fachberatungen oder Praxismentoren*innen mit der Anleitung beauftragt
• geeignete Teilaufgaben der Anleitung werden an Fachschulen für Sozialpädagogik übertragen
• ggf. erfolgt die Zahlung einer Funktionszulage an die anleitende Fachkraft
 
Welche Unterstützung bekommen die Kitaträger durch die Fachschule?
Teile der Praxisanleitung können an eine Fachschule für Sozialpädagogik übertragen werden. Dazu sind individuelle Kooperationsvereinbarungen zwischen Schule und Kita zu treffen. Der Anteil der übertragenen Aufgaben darf dabei 40% nicht übersteigen.
 
Was passiert, sofern der*die Auszubildende die Ausbildung abbricht?
Der Senat erhebt bei einem Ausbildungsabbruch Rückzahlungsaufforderungen. Diese beziehen sich jedoch nur auf den Zeitraum, in dem der*die Auszubildende nicht mehr in ihrer Einrichtung beschäftigt war. Dies betrifft in besonderer Weise einen Wechsel innerhalb des laufenden Semesters. Für die Zeit, in der Praxisanleitungsstunden geleistet wurden, stehen Ihnen die Kompensationsmittel vollständig zu.


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Ihre Ansprechpartnerin:

Constanze Block
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